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Gewalt ist keine Meinung: SPD verurteilt erneuten Angriff in Cottbus

Der erneute Anschlag auf die Zelle 79 ist ein gezielter Angriff auf Menschenleben.

Wer Brandsätze wirft und diese bewusst gegen bewohnte Häuser richtet, zeigt eine hochgradig radikalisierte und menschenverachtende Haltung. Das ist keine politische Meinung, das ist Gewalt und Extremismus.

„Wer queeres Leben und demokratische Räume in Cottbus attackiert, greift nicht nur die Bewohnerinnen und Bewohner an, sondern schadet unserer gesamten Stadt, der Region und vor allem uns allen. Dieser Anschlag steht für eine offensichtliche rechtsextreme Motivation und eine gefährliche Eskalation, die wir als Gesellschaft nicht hinnehmen dürfen“, so der SPD Vorsitzende Gunnar Kurth.

Unsere Antwort ist eindeutig: Der Schutz der Betroffenen hat oberste Priorität und wir sind erleichtert, dass niemand verletzt wurde.

Wir brauchen eine schnelle und konsequente Strafverfolgung und setzen auf zügige Ermittlungsergebnisse der Polizei. Und wir treten für eine klare Haltung der gesamten Stadtgesellschaft gegen Hass und Gewalt ein.


SPD-Vorsitzender Gunnar Kurth alarmiert über weitere Eskalation: „Angriff im Umfeld eines Pfarrers ist eine neue Stufe der Enthemmung“

COTTBUS, 21. April 2026 – Zu dem Vorfall im Wohnumfeld eines evangelischen Pfarrers am vergangenen Donnerstag erklärt der Vorsitzende der SPD Cottbus, Gunnar Kurth:

„Was wir in den letzten Tagen in Cottbus erleben mussten, markiert eine besorgniserregende Zäsur. Wenn mutmaßlich rechtsextreme Täter am helllichten Tag ein Wohnhaus betreten und bis vor die Wohnungstür eines engagierten Bürgers gelangen, ist das eine neue und gefährliche Stufe der Enthemmung und eine grobe Missachtung. Das ist kein politischer Protest mehr – das ist ein gezielter Einschüchterungsversuch und offene Provokation.“

Nach Angaben der Initiative Sichere Orte Südbrandenburg sollen zwei Personen das Haus betreten und im Treppenhaus randaliert haben. Die Polizei bestätigt, dass sie zu einem Einsatz vor Ort gerufen wurde. Laut Polizeidirektion Süd wurden zwar keine Einbruchsspuren festgestellt, jedoch politische Aufkleber gesichert. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen und prüft einen möglichen politisch motivierten Hintergrund. Die detaillierten Schilderungen der Initiative sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Kurth betont, dass dieser Vorfall in eine alarmierende Kontinuität politisch motivierter Angriffe in Cottbus passt. In den vergangenen Jahren wurden wiederholt demokratische Akteure und Einrichtungen zum Ziel – darunter die Büros der Grünen, der LINKEN und das Bürgerbüro der SPD-Bundestagsabgeordneten Maja Wallstein. „Doch die Ausweitung der Aggression auf die Privatsphäre eines Geistlichen während der Tagesstunden stellt eine neue Qualität der Bedrohung dar.“ Weiter erklärt Kurth:

„Wir dürfen nicht zulassen, dass ein Klima entsteht, in dem sich Menschen nicht einmal mehr in ihrem eigenen Zuhause sicher fühlen können, weil sie für ihre Werte einstehen. Wer Wohnräume attackiert, überschreitet eine rote Linie und entzieht sich jedem zivilisierten Diskurs. Unsere Solidarität gilt uneingeschränkt dem betroffenen Pfarrer und allen, die trotz solcher Einschüchterungsversuche Haltung zeigen. Wir erwarten eine konsequente Aufklärung und machen deutlich: Cottbus ist kein rechtsfreier Raum.“

Die SPD Cottbus wird das Thema der Sicherheit für zivilgesellschaftliche Akteure weiterhin eng begleiten und sucht hierzu weiter den Austausch mit den Sicherheitsbehörden und den demokratischen Kräften der Stadt.


K29

Die Cottbusser SPD schätzt das Wohn- und Kulturprojekt in der Karlstraße 29 als sehr positive Bereicherung sowohl für die Kultur- als auch für die Studentenszene in Cottbus – im übrigen wie auch andere vergleichbare Projekte in der Stadt Cottbus/Chóśebuz. Wir unterstützten das Projekt bisher sowohl moralisch als auch in der politischen Debatte in Cottbus und sind auch bereit, daran weiter anzuknüpfen. Der Erhalt der Karlstraße 29 als besonderes soziales Projekt ist uns wichtig und insofern hoffen wir darauf, dass in dem jetzt anstehenden Verfahren ein Interessenausgleich erfolgen kann, der den Fortbestand sichert.


Frohe Weihnachten


Cottbuser SPD startet mit neuem Vorstand und frischen Zielen in die Zukunft

Im Mittelpunkt stand die Wahl eines neuen Vorstands: Gunnar Kurth wurde mit großer Zustimmung in seinem Amt als Vorsitzender des Unterbezirks bestätigt. Ihm zur Seite stehen künftig Rosemarie Petzold und Dr. Tilo Biesecke als stellvertretende Vorsitzende sowie Julius Gilbert als Kassierer. Das Team wird komplettiert durch die neu gewählten Beisitzerinnen und Beisitzer Anja Jähne, Elisabeth Schlemme, Jens-Uwe Weilert, Tobias Nowakowski und Paul Weisflog.

Zu den ersten Gratulanten zählten Oberbürgermeister Tobias Schick, die Bundestagsabgeordnete Maja Wallstein sowie der Landtagsabgeordnete Lars Katzmarek, die dem neuen Vorstand viel Erfolg und ein glückliches Händchen für die anstehenden Aufgaben wünschten.

Gunnar Kurth betonte in seiner Ansprache die zentrale Aufgabe des neuen Vorstands: die inhaltliche, personelle und strukturelle Weiterentwicklung der SPD Cottbus. „Im Mittelpunkt unserer Politik steht stets das Ziel, die Lebensbedingungen der Menschen hier vor Ort nachhaltig zu verbessern“, so Kurth. Mit frischem Elan und neuen Impulsen will die SPD Cottbus ihre Rolle als starke Stimme für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt weiter ausbauen.


Maja Wallstein – Das Magazin

Eine Bilanz der direkt gewählten Bundestagsabgeordneten aus der Lausitz:


Maja Wallstein – Das Magazin

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Grundsätze und Richtlinie für die Tätigkeiten der Arbeitsgemeinschaften der Jusos in der SPD Brandenburg, Stand: 2. Mai 2022